DIG – Digital Innovation Game. Bei London Sightseeing spielerisch zu neuen Ideen

Digital Innovation Game führt spielerisch zu neuen Produkten / Serviceangeboten oder digitalen Geschäftsmodellen. Es basiert auf der Gamification-Methode, in Form eines kompetitiven Teamplays. Sieger ist das Team mit der besseren Innovationsidee. Gesteuert wird das Game über eine digitale, interaktive App, mit der Citymap von London als Spieloberfläche.

 

 

Digital gesteuertes interaktives Teamplay

Zwei Teams - bestehend aus Mitarbeitern(Innen) verschiedener Unternehmensbereiche und Funktionen - spielen gegeneinander. Auch ein unternehmensübergreifendes Spielen ist möglich. Gesteuert wird das Game von einem Moderator über einen Tablet-PC mit Touchscreen und einer für das Game eigens entwickelten App. Bewertet werden die erfolgreich erledigten Aufgaben mit der Spielwährung “Innocoin“. 

Bei den angesteuerten Locations auf der London City Map bekommen die Teams Wissensimpulse und Detailaufgabenstellungen. Sie müssen mit Kunden kommunizieren um deren konkrete Bedürfnisse zu ermitteln. Sie  haben die Möglichkeit sich intern oder extern von Spezialisten beraten zu lassen oder für das Game einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Natürlich sind auch kurze Relaxphasen eingeplant. Ein Spieldurchgang dauert – je nach Aufgabenstellung – ein bis zwei Arbeitstage. Das Ergebnis am Ende des Games ist ein neues, kreatives digitales Produkt / eine Dienstleistung oder ein komplett neues Geschäftsmodell.

 

Mit dem 4-Phasen-Modell zu disruptiven digitalen Innovationen

Vor dem Start des Games erhalten die Teams die Aufgabenstellung und Informationen über den Spielablauf. In Phase eins werden die Gamer(Innen) durch ein Multiple Choice Wissensquiz auf relevante Themen der Aufgabenstellung eingestimmt. Dazu gehören die Themen Innovationsmanagement, Kreativtechniken, Markt und Kundenzielgruppen sowie der digitale Wandel. In der zweiten Phase liefert ein Glücksrad erfolgreiche bestehende Geschäftsmodelle, welche die Teams als „Appetizer“  für kreative Lösungen der eigenen Aufgabenstellung animieren sollen. Phase drei steht für die erfolgsversprechende Vertiefung der Ideen und der Überprüfung auf deren Praxistauglichkeit. Für diese Aufgabenstellung stehen den Teams Instant Kommunikationstools wie ein Videokonferenz- und ein Chattool ebenso wie  das asynchrone Medium E-Mail zur Verfügung. Über diese Kanäle werden Dialoge mit prospektiven Kunden und  mit Fachexperten geführt. 

Am Ende der vierten und letzten Phase liegt das Endergebnis der intensiven Teamarbeit vor: die Innovationsidee oder ein neues Geschäftsmodell. Eine Expertenjury bewertet die präsentierten Ideen. Die Innocoins aus den einzelnen Spielphasen und jene von der Jury vergebenen entscheiden über das Siegerteam. 

 

Die Pilotvariante wurde in den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres massiven Tests unterzogen. Unter anderem auch im Maschinenbau-Unternehmen Fill, Gurten. Diversität wurde bei der Zusammenstellung der Teams aus erfahrenen und jungen Mitarbeitern, Frauen und Männern sowie Studenten(Innen) der Fachhochschule Wels praktiziert. Die Teams entwickelten Szenarien für neue Geschäftsfelder des Unternehmens. Dazu der Geschäftsführer und Inhaber des Maschinenbauers, Andreas Fill: „Die Methode und die Praktikabilität von Digital Innovation Game sind ein interessanter neuer Weg zu Innovationen. Ich bin überzeugt davon, dass man dadurch spielerisch zu vielen hervorragenden Ideen kommt“.

 

 

Entwickelt wurde DIG vom dem oberösterreichischen Beratungsunternehmen Cockpit-Consulting in Kooperation mit der Fill Gmbh, Gurten und dem Softwarehause akquinet, Linz. Die FH-Wels übernahm die wissenschaftliche Beratung in dem Projekt. Gefördert wurde Digital Innovation Game vom Land Oberösterreich. 

 

 

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